Wo soll ich anfangen?

Wow, 13. Oktober 2016 – seit fast 8 Monaten habt ihr nix mehr von mir gehört. Ich kann mir ja gar nicht vorstellen, dass das hier noch iiirgendjemand liest (oder Interesse für meinen Blog hat) – hinterlasst mir mal ein Kommentar, wenn ihr diesen Beitrag gelesen habt. Würde mich nämlich echt interessieren wer noch dabei ist, hehe. Ich glaub unregelmäßiger kann ein Blog ja gar nicht sein. Jedenfalls ist in den letzten Monaten ziemlich viel passiert – ich weiß ganz ehrlich nicht wo ich anfangen soll zu erzählen.

Random fact: Ich habe jetzt eine Brille und akzeptiere so langsam den Fakt, das ich sie auch privat und nicht nur für die Arbeit tragen muss, da ich sonst nur alles verschwommen sehe und nicht mal meine Freunde erkenne, wenn die vor mir stehen! 😀

Random fact No. 2: Die größten und besten und tollsten News sind ja wohl das meine Gastfamilie (aus Atlanta) im September nach ÖSTERREICH kommt! AHHHH, ich bin so überdrüber glücklich und aufgeregt. Sie werden für 9 Tage hier sein und mich sowie das Au Pair nach mir besuchen (die in Tirol wohnt). Ist das nicht unfassbar toll?

Jo, dann fange ich jetzt einfach mal irgendwo an zu erzählen oder?

Das ich nach Wien gezogen bin habt ihr ja noch mitbekommen und seitdem hatte ich auch einige Besucher hier bei mir (aus Holland, Deutschland, USA und England). Außerdem war ich ja auch für fast 2 Wochen in Atlanta um meine Gastfamilie zu besuchen aber dazu später mehr. Natürlich bin ich selbst auch viel gereist und hab Freunde besucht – ich war in München, Düsseldorf (2x), Stockholm, Berlin und Paris. Nächste Woche, von 10.-12. Juni fliege ich mit meiner Mama wohin, da sie noch nie geflogen ist und ich ihr den Flug zum Geburtstag geschenkt habe. Die Destination bleibt noch geheim, da sie nicht weiß wohin es geht! 😀 Ich verspreche euch zu 100% (ok, eher 98%) das ich davon berichten werde!

Puh, muss jetzt mal kurz überlegen was es noch alles zu berichten gibt… Ich bin gerade einfach mega unentschlossen was meine Zukunft betrifft. Ich weiß es nicht ob es einfach das Alter ist aber ich bin mir einfach mega unsicher was ich berufsmäßig machen will. Ich hab einfach keine Ahnung was ich will. Gehts irgendjemandem noch so oder bin ich allein mit diesen Problemen? Ich hätte zwar so 1 bis 3 Studienrichtungen die mir zusagen würden aber die sind halt super anspruchsvoll und ich müsste davor sowieso mal die Matura nachmachen sonst geht da nix. So klug wie ich mit 18 war, hab ich mir nämlich eingebildet das ich die eh nicht brauchen werde (smart choice, Sarah!). Aber dann denke ich wieder darüber nach und weiß wieder nicht ob ich überhaupt studieren will. Aaaaach keine Ahnung, wäre so viel einfacher wenn mir jemand diese Entscheidung abnehmen könnte (anyone? hehe).

Bin auch grad dabei meine Ernährung ein bisschen umzustellen und habe mich auch im Fitnessstudio angemeldet (wobei die Motivation für letzteres nicht wirklich vorhanden ist). Es gibt Tage, da schaffe ich es gar nicht mich aufzuraffen und trainieren zu gehen aber dann gibts auch Tage (so 1-2 pro Monat), wo ich dann überraschenderweise super motiviert bin. Diese Tage sind aber ganz selten. Aber das wird schon, ich muss da einfach mega dahinter sein und dann klappt das schon – da bin ich mir sicher.

January 14th 2017, 3:30am – ab zum Flughaaaaafen. Es war ein bisschen early aber was man nicht alles dafür tut um seine Liebsten am anderen Ende der Welt zu besuchen. Ich war so krass aufgeregt, nervös, müde aber auch super glücklich. Endlich ging es wieder zurück nach Atlanta, nachdem ich über 1 Jahr nicht mehr dort war. Ich konnte es kaum glauben, das ich meine kleine Maus wieder sehen werde. Okay, so klein war sie ja nicht mehr, da sie jetzt im Oktober schon 3 wird. DREI JAHRE?! Wie schnell vergeht die Zeit bitte? (Kann irgendjemand die Zeit kurz anhalten?) Jedenfalls war der Flug echt super anstrengend. Ich bin von Wien nach Amsterdam geflogen und von Amsterdam nach Atlanta. Es war Januar also wettermäßig könnt ihr euch ja vorstellen wie es hier in Europa war. Schnee, Regen, Matsch und das ganze zusammen gemischt war keine gute Kombination. Deshalb musste das Flugzeug erstmal enteist werden und der ganze Prozess dauerte bestimmt 1 Stunde weshalb ich dann auch mit Verspätung in Georgia ankam. Müde aber überglücklich bin ich dann gegen 15:00 Uhr gelandet und wurde herzlich von meiner Hostmom und Hostkid empfangen. Emotional wie ich bin habe ich erstmal geweint, da mich der Fakt, das die Kleine mich wiedererkannt hat, so geflasht hat. Sie war ja 2 Monate als ich sie hatte und dann 13 Monate als ich gegangen bin aber sie wusste dennoch wer ich war. Sie hat mich dann auch gleich gefragt ob ich denn neben ihr sitzen kann im Auto (so süß oder?). Zuhause angekommen hab ich dann erstmal entspannt und die Zeit mit meiner Hostfamily genossen. Ich werde da jetzt auch nicht super ausführlich berichten, weil ich dann nie fertig werde aber ich lasse euch dann am Ende einfach ein paar Bilder da. Das Wetter in Atlanta war sogar im Januar traumhaft und ich lief mit Top herum da es angenehme 20-25 Grad hatte während in Österreich Schneesturm angesagt war. Neben der gemeinsam Zeit mit meiner Gastfamilie war ich natürlich auch ausgiebig shoppen (gehört ja dazu). Ihr wollt gar nicht wissen wie viel Geld ich in diesen 1 1/2 Wochen dort gelassen habe. Aber man gönnt sich ja sonst nix oder? An einem der Abende war ich dann mit meiner Gastmutter in einem Restaurant und es war super schön mal mit ihr alleine über alles reden zu können. Das fehlt mir jetzt schon wieder sehr. Die letzten Tage habe ich mich dann ganz der kleinen Maus gewidmet und ganz viel Zeit mit ihr und dem Au Pair verbracht (mit der ich mich super gut verstehe). Sie ist auch aus Österreich und jetzt sogar eine richtig gute Freundin. Der Abschied war dann jedoch umso schwerer. Wir haben noch zusammen Dinner gegessen und dann sagt mein Gastkind, dass sie nicht möchte das ich nach Hause gehe und ich dort bleiben soll. Ihr könnt euch glaub ich meine Reaktion denken. Danach hat mich dann mein Gastvater zum Flughafen gebracht und dann gings leider wieder zurück nach Wien. Aber ich weiß, das ich in Atlanta definitiv eine 2. Familie gefunden habe und ich bin einfach unendlich dankbar, ein Teil dieser Familie zu sein! ♥

Sonst passiert eigentlich nicht so viel gerade. Bin dabei, mich selbst zu finden aber dazu mehr in einem anderen Beitrag.

Ich hoffe, ich schaffe es jetzt öfter zu schreiben wobei ich ja nicht wirklich viel zu erzählen hab aber mir wird schon was einfallen 🙂

Peace out.

Love, Sarah ♥

Westcoast Roadtrip

Hey Leute 🙂

Dieser Beitrag handelt sich jetzt nur um meine 16 Tage Urlaub, den ich mit 3 anderen Au Pairs verbracht habe. Wir haben uns entschieden für die 2 Wochen ein Auto zu mieten und die Westküste abzufahren. Insgesamt haben wir 10 Staaten gesehen, wobei wir durch 5 „nur“ durchgefahren sind. In den 16 Tagen haben wir auch keinen Cent für die Unterkünfte ausgegeben, da wir überall Couchsurfer hatten und dadurch super viele neue Leute kennengelernt haben! Jetzt im Nachhinein hätte ich es besser gefunden, vielleicht zu einer anderen Jahreszeit zu fahren – also ich liebe den Sommer aber 40-45 Grad waren mir dann doch ein bisschen zu viel. Irgendwo muss eine Grenze sein, Freunde 😀 Außerdem habe ich das gemacht, was ich schon ewig einmal machen wollte: ich bin aus einem Flugzeug gesprungen und zwar von 14.000 feet (4.267 Meter) mit einem 1-minütigen Freifall. Es war ein unglaublich geiler Moment und ich würde es sofort wieder machen! MEGA Erlebnis!

Naja, eigentlich wird es kein ausführlicher Beitrag (vielleicht kommt der irgendwann mal) sondern ich werde euch hier einfach alle Bilder einfügen – Bilder sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte 😛 Anyway, ich wollte den Beitrag schon im August schreiben, kam dann aber leider nicht dazu und es hat auch ewig gedauert bis ich mal alle Fotos aussortiert hatte also here we go 🙂

Datum
23. Juli bis 07. August 2016

Stopps
Los Angeles, CA
San Diego, CA
Joshua Tree National Park, CA
Route 66, AZ
Lake Havasu City, AZ
Grand Canyon National Park, AZ
Flagstaff, AZ
Antelope Canyon, AZ
Horseshoe Bend, AZ
Cedar City, UT
Bryce Canyon National Park, UT
Monument Valley, UT
Four Corners Monument, AZ/UT/NM/CO
Moab, UT
Arches National Park, UT
Salt Lake City, UT
Yellowstone National Park, WY
Cody, WY
Bozeman, MT
Portland, OR
Multnomah Falls, OR
Redwood National and State Parks, CA
San Francisco, CA

Moving out, visitor from Germany & America is calling

Helloooo people of the internet! 😀

Lange nix mehr von mir gehört, ich weiß. Aber seit ich wieder daheim bin, war ich echt nur im Stress und jetzt bin ich seit fast 2 Wochen krank, was echt nicht lustig ist. Immerhin finde ich jetzt mal Zeit mich zu melden.

Jaaa, wie man der Überschrift schon entnehmen kann, bin ich von Zuhause ausgezogen – nix mehr mit Hotel Mama, haha! Ich bin endlich nach Wien gezogen in meine erste Wohnung. Ich kanns ja gar nicht glauben, wie schnell das alles ging. Es hat sich auch irgendwie voll zufällig ergeben. Auf Facebook gibt es nämlich eine sogenannte Au Pair Gruppe und dort hat ein ehemaliges Au Pair reingeschrieben das ihre Mitbewohnerin auszieht und sie nach einer neuen sucht. Die Chance habe ich dann gleich mal genutzt und mir die Wohnung angeschaut. Hat mir auch von Anfang an gefallen aber es hatten sich noch 2 andere die Wohnung angeschaut. Nach ca. 2 Wochen oder so habe ich dann die Zusage bekommen und ich war einfach überglücklich! Sie ist zwar klein aber fein und suuuper zentral. Ich fahre jetzt statt 1 1/2 Stunden nur mehr 10 Minuten in die Arbeit – herrlich! Ich habe auch einfach etwas Neues gebraucht nach 2 Jahren im Ausland. Ich wollte nicht in mein altes Leben zurück, da ich mich ja auch sehr verändert hab, während ich weg war. Meine Mitbewohnerin war ebenfalls Au Pair in Amerika und versteht mich da komplett. Der Umzug ging eigentlich relativ schnell. Das Bett war schon im Zimmer und der Schrank ist von Ikea – ist so ein PAX-System, was man sich selbst zusammenstellen kann und ICH LIEBE IHN! ♥ Und das Beste an meinem ganzen Umzug war, das Maria hier war. Die kennt ihr wohl alle noch oder? Habe Sie damals in New York City überrascht, falls ihr euch noch erinnern könnt 🙂 Jedenfalls war sie echt eine mega große Hilfe (TAUSEND DANK!!!) sowie auch mein Onkel, der seinen freien Samstag für mich geopfert hat. Momentan gewöhne ich mich noch ein und versuche mein Bestes aber es ist echt nicht so einfach wie man es sich vielleicht vorstellt.

Das Wochenende mit Maria war einfach wunderbar. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich sie vermisst hab. Und da sie jetzt ja auch wieder zurück in Deutschland ist, ist sie gar nicht mehr so weit von mir weg! Gott sei Dank 🙂 See you again in December!

She simply is the best! ♥

She simply is the best! ♥

Ich hab schon noch sehr Heimweh nach Amerika und denke oft (vielleicht zu oft) an meine Zeit und mein Leben drüben nach. Ich vermisse einfach alles so sehr und vergleiche nach wie vor alles und jeden. Ja, sogar die Menschen. Die Mentalität hier ist einfach zu 100% anders und ich frage mich, wie ich das vorher ausgehalten habe. Zurzeit fühle ich mich auch einfach mega alleine weil mich halt keiner so richtig versteht, was in mir vorgeht und was ich denke. Aber das ändert sich hoffentlich bald. Naja, life must go on.

Immerhin habe ich etwas, worauf ich mich freuen kann und wofür ich die Tage zählen kann. Ich fliege nämlich in genau 96 Tagen wieder nach ATLANTAAAAAA! I’m coming home ♥ Ich fliege am 14. Januar weg und komme am 26. Januar wieder nach Hause. Ich bin schon so mega aufgeregt und kann es echt kaum erwarten. Da ich ja in ständigem Kontakt mit meiner Gastfamilie bin, bekomme ich auch mit wie groß mein „Baby“ jetzt einfach schon ist. Ich kann es ja gar nicht glauben, das sie am Samstag 2 Jahre alt geworden ist. 2 Jahre??? Wo ist die Zeit bitte hin? Als ich dort ankam war sie ein kleines, putziges, 2 Monate junges Baby. Ich freue mich einfach so, wieder Zeit mit meiner Gastfamilie verbringen zu können. Über meinen Besuch dort werde ich dann natürlich berichten, falls das hier noch jemand liest (wo ich mir momentan gar nicht so sicher bin, haha).

Und auch so stehen jetzt so ein paar Sachen an im Oktober. Nächste Woche von 21. bis 23.10. fahre ich nach München, um den Geburtstag einer Freundin zu feiern und von 26. bis 30.10. kommt mich dann eine Freundin aus Amsterdam besuchen, um meinen Geburtstag mit mir zu feiern! Ich freue mich soooo die Beiden wieder zu sehen 🙂

Das wars auch schon wieder und ich melde mich falls es wieder mal was Neues gibt!

PS: Wäre aber echt interessant zu wissen, ob mein Blog noch gelesen wird 😀

Love, Sarah ♥

day 640: I’M BACK HOME

Ja Freunde, die meisten wissen es ja mittlerweile schon aber für manche kommt es vielleicht doch überraschend aber ich bin seit 2 Wochen wieder zurück in Österreich – for good. Viele wussten ja, das ich eigentlich erst im November nach Hause geflogen wäre aber ich habe meinen Au Pair Aufenthalt nach genau 9 Monaten Verlängerung abgebrochen/beendet/wie auch immer man dazu sagen will. Insgesamt war ich dann 21 Monate in den Staaten und hatte eine wunderschöne Zeit, die ich nicht missen möchte. Warum, wieso und weshalb ich frühzeitig nach Hause bin, werde ich eventuell mal in einem extra Eintrag schreiben, falls ich dafür Zeit finde und es euch interessiert.

Es wusste keiner in meiner Familie Bescheid, das ich nach Hause komme. Außer meine Tante, die mich netterweise am Flughafen abgeholt hat! Ihr wisst gar nicht wie schwer das eigentlich war, alles zu verschweigen. Ich war ja von 23. Juli bis 7. August auf einem Roadtrip (der Beitrag kommt übrigens auch noch) und bin dann knapp 2 Wochen drauf schon nach Hause geflogen. Meine Mama hat natürlich immer nachgefragt, dies und das und das war dann schon so als würde sie etwas wissen aber so ganz 100%ig wusste sie es natürlich nie. Mein Flug ging dann am 18. August von San Francisco nach Düsseldorf. Ganze 11 Stunden lang war der Flug, richtig anstrengend dann schon weil ich nicht wirklich schlafen konnte aber ich hatte wenigstens keinen neben mir sitzen also hatte ich schön viel Platz. In Düsseldorf musste ich dann circa 2 Stunden warten und dann ging auch schon mein Flug nach Wien. Am 19. August um 17:30 habe ich dann wieder österreichischen Boden unter meinen Füßen gehabt. Hatte einen Sitzplatz in der 3. Reihe, war somit recht schnell wieder aus dem Flugzeug draußen. Meine Koffer sind alle heil angekommen – ich hatte übrigens 2 große Koffer (1 mit 23kg und 1 mit 32kg), einen kleinen Koffer mit 10kg, einen Polster mit 10kg Klamotten drinnen und meinen Rucksack auch mit locker 5-10kg. Ich war also gut bepackt 😀 Aber so sieht das nunmal aus nach fast 2 Jahren in Amerika, haha. Dann bin ich auch schon raus zum Ausgang und hab auch gleich meine Tante gesehen, die ihre Tränen dann gar nicht mehr zurück halten konnte vor lauter Freude! Ich musste dann natürlich auch gleich weinen und dann hab ich sie endlich wieder in meine Arme schließen können nach 21 Monaten – was für ein schöner Moment, ich sags euch. Außerdem waren noch 3 Freundinnen von mir am Flughafen. 2 davon sind circa eine halbe Stunde vor mir vom Urlaub zurück gekommen und von der 3. wusste ich nicht mal das sie am Flughafen sein wird, war also auch eine süße Überraschung. Hab mich richtig gefreut, die alle wieder zu sehen 🙂 Wir sind dann aber auch gleich nach Hause gefahren, da ich einfach komplett fertig war.

Am nächsten Tag habe ich dann meine gesamte Familie überrascht. Meine Tante hat das alles arrangiert, das sich alle zum Grillen bei meiner Oma treffen. Die haben mich dann beim Nachbar aussteigen lassen und sind schon mal zur Oma gefahren. Ich bin dann so nach 15 Minuten nachgekommen, nur hat mich keiner gleich gesehen also hab ich gefragt ob ich auch was zum Essen kriege 😀 Meine Mama ist dann erstmal komplett ausgerastet und sofort aufgesprungen und auf mich zugelaufen. Und dann haben eh schon alle geschrien und geweint und mich umarmt. Dieser Moment war so unglaublich, da bin ich einfach mal 3 Monate früher nach Hause gekommen, haha. Ich bin wieder zuhause bei meiner gesamten Familie. Nach knapp 2 Jahren habe ich endlich wieder alle gesehen und umarmen können. Ich hatte nie wirklich Heimweh aber die Freude war einfach so unendlich groß, wieder da zu sein. Jetzt sind wir wieder komplett.

Aber fragt mich nicht wie es mir geht. Und was ich jetzt schreibe, meine ich auch nicht böse und will auch auf keinen Fall jemanden damit verletzen aber so fühle ich mich gerade einfach. Jemand, der nicht so lange weg von Zuhause war, kann das nicht so nachvollziehen wie jemand, der das Gleiche wie ich durchgemacht hat. Ich bin komplett durcheinander und hab nen krassen reversed culture shock. Ich vergleiche alles mit Amerika, es fühlt sich nicht wie Zuhause bin, bin depressed, dauermüde, könnte die ganze Zeit weinen (ja, noch immer) und denke viel nach. Keiner hier versteht mich so richtig was ich gerade durch mache weil auch keiner weiß wie mein Leben da drüben war, geschweige dessen was ich alles erlebt und durchgemacht habe/mit mir machen habe lassen. Ich habe mich um einiges verändert und weiß auch das ich anders und vor allem reifer bin als vor 2 Jahren, aber das Leben hier ging auch ohne mich weiter. Es ist richtig schwer für mich gerade aber ich versuche so gut es geht mich wieder einzugewöhnen. Der nächste große Schritt wird ausziehen von Zuhause sein – nämlich nach Wien, da ich ja jetzt seit 1. September auch schon wieder arbeite. Finde ich auch gut, so komme ich wenigstens wieder in eine tägliche Routine rein. Aber ich hätte mir NIE IM LEBEN gedacht, das es so hart wird wieder zuhause zu sein. Ich bin in einem kompletten Gefühlschaos aber versuche es so gut es geht zu verbergen, da ich keine Gefühle verletzen will. Meine gesamte Familie ist überglücklich mich wieder zurück zu haben und klar bin ich auch mega froh, alle wieder bei mir zu haben aber ich vermisse einfach mein Leben und meine Freunde in Amerika so unbeschreiblich viel. Vor allem meine Kleine in Atlanta, die jetzt immer größer wird und schon ein paar Wörter spricht und ich sitze hier am anderen Ende der Welt und bekomme alles nur mehr so halb mit. Aber ja, so fühle ich mich gerade. Jetzt wisst ihr auch Bescheid, was in einem vorgehen kann, wenn man nach 21 Monaten in Amerika wieder nach Hause kommt.

PS: Meine Mama meinte sie hat gespürt, dass ich nach Hause komme – deshalb hat sie mein Zimmer so hergerichtet 😀

PPS: Die Bilder von den Kiddos waren das Abschiedsgeschenk für meine Gastfamilie.

Love, Sarah

day 598: Disneyland ♥

DREAMS DO COME TRUE!

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22 Jahre habe ich auf den Moment gewartet und it finally happened. Ich kann es ja noch immer kaum glauben aber ich kann mich einfach unglaublich glücklich schätzen. Meine Gastfamilie hat mich von Freitag, 1.7. bis Dienstag, 5.7. ins Disneyland mitgenommen nach Anaheim, California. Yep, ich hab echt Glück mit meiner Familie und hatte 5 unendlich schöne Tage mit ihnen. Ich war glaub ich sogar mehr aufgeregt als die Kids aber die waren ja auch schon mal und für mich war es ja das erste Mal. Samstag waren wir im California Adventure Theme Park (gehört zu Disneyland) und haben eigentlich alle Rides an einem Tag geschafft, was mega gut war. Wir hatten auch eigentlich für fast alle Rides Fast Passes, also mussten wir nicht wirklich lange in der Schlange warten. Die normalen Wartezeiten variierten nämlich von 25 bis 70 Minuten. Und das Wetter war ja mal herrlich. Morgens war es meistens bewölkt aber ab 9/10am wurde es dann immer wärmer. Sonntag und Montag haben wir dann im Disneyland verbracht und ich muss sagen, dass 2 Tage einfach perfekt dafür waren. Meinen Füßen nach hätte auch 1 Tag gereicht haha! Aber ich beschwere mich jetzt hier nicht, da ich ein echt wunderschönes und tolles Wochenende hatte, welches ich wohl nie vergessen werde. Ich hab mich einfach wieder wie ein Kind gefühlt und es total genossen mich dort auszuleben. Bin auch mit den meisten Kid Rides gefahren, da ich ja „gearbeitet“ hab, was sich aber nicht so angefühlt hat. Montag war dann ja auch 4th of July, der Independence Day hier in Amerika (Happy Birthday, America!) und ich hatte die Chance das mega geile Feuerwerk in front of the castle zu genießen. Mega gute Show und die legen sich echt ins Zeug mit allem!

Meine favorite Rides waren definitiv Indiana Jones, Pirates of the Caribbean, Splash Mountain, Matterhorn, Hyperspace Mountain und Cars. Also wer demnächst mal ins Disneyland/California Adventure kommt, fährt unbedingt mit diesen Sachen – unglaublich gut! 😀

Ach Leute, ich liebe San Francisco einfach und weiß gar nicht wie ich diese Stadt verlassen soll. HELPPPP! Aber ich freu mich mittlerweile auch schon auf Österreich, meine Familie und Freunde und vor allem das Essen ♥ Hahaha. Aber österreichische Küche muss man doch einfach lieben, ach herrje. Aber CALIFORNIA – ich glaub ich realisiere jetzt erst richtig, was für ein Traumleben ich hier eigentlich lebe. Ich muss auch sagen, das ich Atlanta und meine alte Gastfamilie auch sehr vermisse und es kaum erwarten kann, alle wieder zu sehen im Oktober! Vor allem meine kleine Maus, die ja bald 2 wird – unglaublich!! Wie schnell die Zeit hier vergeht, so krass. Kann die Zeit zuhause dann bitte auch so schnell vorbei gehen?

Naja, tut mir leid, das dieser Beitrag erst jetzt kommt – ich bin leider bisschen slow zur Zeit. Cultural Care hat übrigens meinen Rückflug gebucht. Weiß gar nicht ob ich weinen oder lachen soll, haha. Ach ja, alles hat wohl ein Ende – so auch mein Au Pair Jahr bzw. Jahre. Heftig… Aber noch steht mein 2-wöchiger Roadtrip bevor, sowie Hawaii und Atlanta! Danach bin ich ready to go home.

War vor ein paar Wochenenden auch finally in Napa Valley um wine tasting zu machen. Hat sich echt gelohnt und da muss man einfach hin wenn man so close wohnt 🙂

Das wars auch wieder for now, ich hoffe ich schaffe es mich nochmal zu melden vor meinem Roadtrip!

See you soon.

Love, Sarah

day 571: 1 1/2 years USA & Reunion

Oh Boy, da habe ich es wohl nicht mehr geschafft mich aus Massachusetts zu melden. War dann stressiger als gedacht. Naja, eigentlich nicht stressig aber wir haben ziemlich viel unternommen und dann auch mal Zeit im Haus verbracht und da wollte ich dann auch nicht daneben sitzen und meinen Blogeintrag schreiben. Jedenfalls bin ich jetzt wieder back in San Fran und bin super froh, das mich meine Gastfamilie mitgenommen hat in den Urlaub. Ich habe das echt gebraucht und fühle auch eine größere Verbindung zu den Kindern jetzt, was ja vorher nicht wirklich da war. Hatte da echt schon Gedanken ob ich abbreche, bla bla aber jetzt nach dem gemeinsamen Urlaub kann ich echt sagen, das es zu 100% besser läuft als davor. Die meisten Probleme hatte ich ja mit meiner 5-Jährigen und die ist ja jetzt total süß, hehe. Außerdem hat mich meine Gastmutter zu der Graduation von ihrer Nichte mitgenommen, was echt mega cool war mal zu sehen! Kennt man ja von den Filmen und jetzt war ich da mal live dabei 🙂

Außerdem hatte ich während dem Urlaub an der Ostküste mein 1 1/2 Jähriges. WHAAAT? Wie schnell sind die letzten 18 Monate bitte vorbei gegangen? Ich glaubs ja nicht, wie schnell die Zeit hier vergeht. Und mit jedem Tag kommt eine neue Herausforderung (oder auch nicht, was rede ich? haha). Jedenfalls geht das hier alles TOO FAST! Hallo, ich will noch nicht nach Hause, zurück in mein altes Leben – I’m not quite ready yet!! Werd ich wohl jemals bereit dafür sein? Ich glaub ja eher nicht. 2 Jahre abroad sind halt echt nicht wenig und ich weiß ja selbst, das ich mich verändert habe und nicht mehr die gleiche bin wie im November 2014 – definitely not. Aber ich weiß auch, das sich zuhause viele Sachen verändert haben und ich habe Angst davor nach Hause zu gehen und einen Schlag ins Gesicht zu bekommen weil ich das hier nicht so richtig realisiere. Will jemand mit mir tauschen? (PRETTY PLEASE!) Also entweder man liebt Amerika oder nicht. Und bei mir kann man das glaub ich ziemlich easy rauslesen oder nicht? 😀 Ich will doch noch so viel sehen und machen und erleben und erkunden und mich weiterentwickeln! Und da ja mein Nachfolge Au Pair im September kommt, rechne ich ab Oktober gar nicht mehr wirklich, da ich dann reise und quasi meinen Reisemonat da mache also kann man sagen das ich jetzt noch VIER Monate hier habe. 4 freaking kurze Monate. Nooooooo! I don’t wanna go home. Nicht, weil ich meine Familie & Freunde nicht vermisse (I DO!) but I just fell in love with this country, I just can’t help it. Aweorijoadshlf4870292u34ji*L>§( <– me freaking out about this.

Joa, um mal hier ein bisschen von meinem Leben weiterzuerzählen: Das Memorial Day Wochenende habe ich meine Tasche gepackt und bin 3 Stunden südöstlich gefahren nach Fresno, CA. Und dort habe ich eeeendlich wieder meine liebe Debby getroffen. Ihr wisst schon, die ich in Las Vegas kennengelernt habe! Ach Gott, wir haben natürlich gleich wieder reconnected. Wir haben uns ja jetzt ca. 3 Monate oder so nicht gesehen aber das hat man gar nicht gemerkt. Wir haben uns am Samstag dann auf den Weg zum Sequoia and Kings Canyon National Park gemacht. Wollte ich eh mal hin also hat das gut gepasst. Früh morgens los und rein da mit uns. Wir hatten sooo viel Spaß und haben so viel gelacht – herrlich. Der NP ist so so so schön und die Natur dort ist ja ein Wahnsinn. Also wer da noch nicht war – hin mit euch! Muss man gesehen haben. Und im Sequoia NP steht auch der größte Baum der Welt (MUST-SEE)! Gegen 5pm hat es dann angefangen im Park zu regnen und gewittern also sind wir wieder zurück Richtung Fresno gefahren wo es 35 Grad hatte, alter Falter. Wir haben uns dann fertig gemacht und sind aus für Dinner und nen Drink. War echt wieder super lustig mit ihr und ich vermisse sie ja schon wieder. Werde sie definitiv bald wieder in Amsterdam oder Wien sehen! 🙂 Wollte ja eh schon immer mal nach Amsterdam und jetzt habe ich einen Grund dahin zu kommen. Oh, I just love this girl! ♥

Was gibts noch zu erzählen, hmm.. Letzte Woche hatte es auch hier in San Mateo 36 Grad Celsius, ich war ständig auf der Suche nach nem neuen Schattenplätzchen 😀 Und dieses upcoming Wochenende ist eigentlich mein Off-Weekend aber ich werde wohl zuhause rumhängen weil ich spaaaren muss & alles weglegen muss was ich habe – FUN!

Fettes PS: 21 days left until DISNEYfreakingLAND! Ahhhhh, so excited!!!

Love, Sarah

day 543: Greetings from Maine

Howdy, peeps. Ich melde mich mal wieder zu Wort. Dieses Mal von der schönen Ostküste, genauer gesagt aus Old Orchard Beach in Maine. Yep, ich wohne hier für ne Woche direkt am Beach. Ich bin hier im Urlaub mit meiner Gastfamilie und hier in Maine sind wir noch bis Sonntag. Danach geht’s auf nach Cape Cod, Massachusetts. Gearbeitet habe ich diese Woche vielleicht 1 Stunde – good life. Haha, ne Spaß. Die Kids sind die meiste Zeit bei der Schwester meiner Gastmutter, da diese ja die Kids nur 1 mal im Jahr sieht. Das heißt ich hab hier zieeeemlich viel Freizeit und nutze diese um mir hier Sachen anzusehen oder zu schlafen. Ich glaube kaum das man dies einen Jetlag nennen kann, da es ja nur 3 Stunden Zeitunterschied sind aber ich bin echt dauermüde. Noch schlimmer als back in Cali. 

Der Flug hierhin war neben der Tatsache das wir um 5am zum Flughafen mussten, eigentlich ganz okay. Zwischendurch hatten wir für ca 30 Minuten Turbulenzen, die echt ungut waren und das Flugzeug echt mega gewackelt hat. Die Kinder waren auch relativ gut, vorallem meine 5-jährige. Die Kleine hatte beim Landen einen kleinen Ausraster, da sie sich nicht angurten wollte. Da sind dann auch die Stewardessen hergekommen und haben meinem Gastvater geholfen, haha. Other than that, everything was just fine. 

Montag und Dienstag haben wir bei der Schwester meiner Gastmutter geschlafen und am Mittwoch sind wir dann zur Condo am Beach gefahren. Das ist so ein kleines, süßes Apartment direkt am Strand. Hab hier auch mein eigenes Zimmer und ziemlich viel Privatsphäre ☺️ Und hier hab ich jetzt endlich mal Zeit meine 2 Wochen Urlaub zu planen. Ich nehme beide Wochen hintereinander aber was genau ich geplant habe, erzähle ich euch ein anderes Mal. 

Ich wollte mich eigentlich nur mal kurz melden und euch Bescheid zu geben, was bei mir grad so abgeht. Vielleicht schaffe ich es ja nächste Woche nochmal ✌🏼

PS: Fotos kommen dann wenn ich wieder in San Fran bin. 

Love, Sarah